CreoView Validate für die modellbasierte Konstruktion optimiert die Konstruktionsprüfung
CreoView Validate für die modellbasierte Konstruktion ermöglicht die digitale Validierung von Produktfertigungsinformationen. Die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Konstruktionsprüfung werden dadurch verbessert, dass die Prüfer an einem 3D-Modell arbeiten, das kontinuierlich aktualisiert wird und von dem sie Detailinformationen zur Konstruktionsabsicht abrufen können. Das neue Softwaremodul dokumentiert die während des Prüfprozesses generierten Informationen, sodass diese auch für nachgeordnete Prozesse nutzbar sind.
„Konstruktionsprüfungen werden normalerweise manuell durchgeführt: Der Prüfer markiert 2D-Zeichnungen auf Papier, um sicherzustellen, dass die Konstruktionsabsicht umgesetzt wurde und alle für die Fertigung benötigten Informationen enthalten sind“, erklärt Madhavi Ramesh, PTC Product Manager. „Dabei besteht die Gefahr, dass die 2D-Zeichnungen fehlerhaft oder unvollständig sind oder ganz einfach nicht der neuesten Modellversion entsprechen. Eine weitere Sorge ist, dass die Probleme auf Ausdrucken der 2D-Zeichnungen gekennzeichnet werden. Diese können schnell verloren gehen, missverständlich sein oder übersehen werden.“
Während der Prüfung muss der Prüfer immer wieder Fragen oder Unklarheiten mit dem Konstrukteur klären und mit der Fertigung und anderen nachgeordneten Prozessen über deren Anforderungen und Fähigkeiten sprechen. Die im Rahmen dieses Prozesses eingeholten Informationen können vergessen werden oder verloren gehen, wenn der Prüfer den nächsten Auftrag übernimmt. Und schließlich ist dieser papierbasierte Prozess für die Geschäftsleitung nicht transparent. Die einzige Möglichkeit, sich einen Überblick über den Projektstatus zu verschaffen, ist im persönlichen Gespräch mit den Beteiligten.
CreoView Validate für die modellbasierte Konstruktion ist ein optionales Modul für CreoView MCAD, das eine digitale Prüfumgebung bereitstellt und damit den herkömmlichen papierbasierten Methoden deutlich überlegen ist. Mit dem neuen Modul können die Benutzer Kombinations-Zustände aus Creo und Erfassungszustände aus CATIA V5 anzeigen und die Modellanmerkungen systematisch durchgehen. Mithilfe eines konfigurierbaren Markierers werden die Modellelemente mit einem Status wie „Genehmigt“ und „Zurückgewiesen“ versehen. Das Modell selbst kann auch gesperrt werden, um ungewünschte Änderungen zu vermeiden.
„CreoView Validate für die modellbasierte Konstruktion verbessert die Genauigkeit der Prüfung, da diese ausschließlich am 3D-Modell durchgeführt wird. Dadurch wird die Verwendung von ungenauen oder veralteten Informationen vermieden“, so Ramesh. „Zudem hat der Prüfer die Möglichkeit, das 3D-Modell sofort abzufragen, um Informationen über Bemaßungen, Toleranzen und Materialien zu erhalten. Dadurch kann der Prüfer noch sorgfältiger und effizienter arbeiten.“
CreoView Validate für die modellbasierte Konstruktion überwacht und verwaltet Konstruktionsänderungsanforderungen automatisch. Der Prüfer gibt Korrekturen und Kommentare direkt in die Datei ein. Das neue Modul überwacht zudem sämtliche Änderungen, die zur Umsetzung der Prüfungskommentare vorgenommen werden. Der Prüfer kann die aktualisierten Konstruktionszustände über seine vorherigen Kommentare aufrufen und so feststellen, ob durch die Änderungen die Konstruktionsabsicht vollständig geklärt wurde. Dieser elektronische Prozess reduziert das Risiko, dass Markierungen verloren gehen oder falsch verstanden werden, ganz beträchtlich. Außerdem wird sichergestellt, dass jeder Schritt an der aktuellen Modellversion durchgeführt wird.
Einfügen von Notizen in der digitalen Datei
CreoView Validate für die modellbasierte Konstruktion verwaltet und archiviert den Verlauf des gesamten Konstruktionsprüfungszyklus. Sämtliche Markierungen und Kommentare werden mit Datum und dem Namen des Prüfers erfasst. Außerdem werden Statusänderungen der Elemente erfasst, beispielsweise ein Wechsel von „Zurückgewiesen“ zu „Genehmigt“. In einem zusammenfassenden Bericht kann der Gesamtstatus des Prozesses dargestellt werden, also beispielsweise, wie viele Bemaßungen oder Toleranzen derzeit den Status „Genehmigt“ oder „Zurückgewiesen“ aufweisen. In einem detaillierten Bericht werden die einzelnen Toleranzen und Bemaßungen mit ihrem aktuellen Status und den letzten Änderungen aufgeführt. Sie können auch einen grafischen Bericht aufrufen, in dem das Modell farbig dargestellt wird, beispielsweise werden genehmigte Bereiche grün und zurückgewiesene Bereiche rot hervorgehoben.
Zusammenfassungsbericht
„Ein wichtiger Vorteil von CreoView Validate für die modellbasierte Konstruktion ist die Fähigkeit, die Interaktion zwischen dem Prüfer und der Konstruktionsabteilung, der Fertigung, der Qualitätssicherung und anderen Beteiligten aufzuzeichnen“, fügt Ramesh hinzu. „Beispielsweise könnte der Prüfer beim Fertigungsingenieur nachfragen, ob eine bestimmte Oberflächengüte möglich sei. Der Fertigungsingenieur könnte antworten, dass sie nur mit einer bestimmten Fertigungsmethode erreicht werden könne. CreoView Validate für die modellbasierte Konstruktion stellt eine Umgebung bereit, in der der gesamte Diskussionsverlauf erfasst und mit dem entsprechenden Element verknüpft werden kann.“
Ein Notizblattsymbol zeigt an, dass Dokumentation zu dem Element vorhanden ist. Diese Informationen sind jederzeit verfügbar. Dadurch wird viel Zeit gespart, die sonst benötigt würde, um frühere Gespräche nochmals per Telefon oder E-Mail abzuklären. Das Dokumentieren der Konstruktion kann auch in nachgeordneten Prozessen Zeit sparen, da beispielsweise der Fertigungsabteilung sofort die Information zugänglich ist, wie eine bestimmte Spezifikation einzuhalten ist. Diese Dokumentation kann auch bei der Überarbeitung des Produkts wertvolle Informationen liefern.
„CreoView Validate für die modellbasierte Konstruktion ersetzt die herkömmliche Methode mit Papier und Stift, die nur schwer zu überwachen war, durch einen elektronischen Prozess, der eine schnelle und präzise Überprüfung der Konstruktionsabsicht ermöglicht“, so Ramesh abschließend. „Durch die Optimierung der kritischen Konstruktionsprüfung kann dieses neue Modul die Entwicklungskosten senken, die Markteinführung beschleunigen und die Produktqualität verbessern.“
Prüfprozesse für 3D-Konstruktionen verifizieren und verfolgen
Die modellbasierte Konstruktion ist eine Produktentwicklungsmethode, die die Konstruktion und Fertigung von Produkten in Unternehmen revolutioniert. Da nahezu vollständig auf 2D-Zeichnungen verzichtet werden kann, sinken bei der modellbasierten Konstruktion die Entwicklungskosten, die Produktentwicklungszyklen werden verkürzt und die Produktqualität wird verbessert.
CreoView Validate für die modellbasierte Konstruktion ist ein optionales Modul mit einem interaktiven Tool, das speziell zur Unterstützung und Vereinfachung des Aufgabenfelds von "Konstruktionsprüfern" entwickelt wurde. Die Konstruktionsprüfung ist ein entscheidender Schritt bei der modellorientierten Produktentwicklung.
An die Stelle der aufwändigen manuellen Methoden mit Stift und Papier, mit denen 2D-Zeichnungen traditionell geprüft werden, tritt eine stabile Lösung, bei der das 3D-Modell im Mittelpunkt steht. CreoView Validate für die modellbasierte Konstruktion ist damit ein hoch effektives Kommunikationsmedium zwischen technischer Entwicklung, Fertigung und anderen nachgelagerten Abteilungen.
In Verbindung mit CreoView MCAD Professional ermöglicht dieses Modul die schnelle Verifizierung der im 3D-Modell erfassten Konstruktionsabsicht. Hierzu werden Produktfertigungsinformationen von einem oder auch mehreren Konstruktionsprüfern markiert, die bestimmte Konstruktionselemente genehmigen oder ablehnen bzw. Fragen dazu stellen können. All dies geschieht im 3D-Modell, in dem das Produkt in Echtzeit komplett dargestellt ist. Während des gesamten Prozesses wird der Verlauf der Markierungen verfolgt und aufgezeichnet, sodass jederzeit Konstruktionsprüfberichte erzeugt werden können.
Das CreoView Validate Modul für die modellbasierte Konstruktion unterstützt Konstruktionsprüfer dabei, sicherzustellen, dass alle wichtigen Form- und Lagetoleranzen vorhanden, einheitlich und normgerecht sind.
Funktionen und Vorteile::
- Kürzere Konstruktionszyklen mit der einzigen Lösung für Konstruktionsprüfungen am 3D-Modell
- Eliminierung des Zeit- und Arbeitsaufwands für die Anfertigung und Verifizierung von 2D-Zeichnungen
- Überprüfung, dass wichtige Form- und Lagetoleranzen vorhanden sind
- Verwaltung einer elektronischen Markierungshistorie sämtlicher Konstruktionsprüfzyklen
- Geringere Hemmschwelle für die Verwendung einer modellbasierten Konstruktionsmethode
- Weniger Nichtkonformitäten infolge von Ungenauigkeiten in 2D-Zeichnungen

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